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Spielsucht in der Familie: Wie du einem Angehörigen helfen kannst

Wenn ein Familienmitglied ein Glücksspielproblem hat, beginne mit einem ruhigen, konkreten Gespräch und schütze zugleich deine eigenen wichtigen Ausgaben. Du kannst Hilfe anbieten, aber nicht die Verantwortung für jede Spielentscheidung übernehmen.

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Diese Frage kann von Eltern kommen, die sich um einen Sohn oder eine Tochter sorgen, von erwachsenen Kindern, Geschwistern oder Freund:innen. Die Beziehung verändert die Details, aber der Kern bleibt gleich: unterstützend sein, ohne allein für Geld, Geheimnisse oder Krisenmanagement zuständig zu werden.

Praktische Hilfe kann hilfreicher sein als wiederholte Diskussionen. Frage, ob die Person bereit ist, eine Beratungsstelle zu kontaktieren, eine Selbstsperre oder Blocking-Optionen zu prüfen oder einen Plan für starke Spieldrang-Momente zu machen. Lehnt die Person das ab, kannst du trotzdem Entscheidungen über dein Geld, deine Wohnung und deine Grenzen treffen.

Auch wenn die spielende Person noch nicht bereit ist, kann Beratung für dich sinnvoll sein. Angehörige können Unterstützung und Orientierung bekommen, ohne erst eine perfekte Lösung für die andere Person finden zu müssen.

Hilfreich sein, ohne alles zu übernehmen

  1. Sage, was du beobachtest, und frage, welche Hilfe die Person überhaupt annehmen würde.
  2. Mache klar, welche Ausgaben, Zugänge und Verantwortlichkeiten du schützen musst.
  3. Vermeide es, Verluste zu finanzieren, zu vertuschen oder allein zum Hüter eines Geheimnisses zu werden.
  4. Biete an, gemeinsam eine anerkannte Beratungsstelle, Selbstsperre oder Unterstützung vor Ort zu suchen.
  5. Sorge dafür, dass auch du eine Person oder Stelle hast, mit der du über deine Lage sprechen kannst.

Freedom Resonance gehört in den eigenen Plan der Person

Wer sich für eine strukturierte Reaktion auf Spieldrang entscheidet, kann Freedom Resonance auf dem eigenen iPhone nutzen: pausieren, bewerten und danach neu entscheiden. Die App ist nicht dafür gedacht, dass Angehörige das Glücksspiel anderer Menschen steuern oder beobachten.

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Häufige Fragen

Mein Sohn oder meine Tochter spielt – was kann ich tun?

Du kannst Sorge zeigen, Unterstützung anbieten und Grenzen rund um Geld oder das Zusammenleben setzen. Bei erwachsenen Kindern bleiben Entscheidungen über Behandlung und Glücksspiel bei ihnen; deine eigene Unterstützung ist trotzdem berechtigt und wichtig.

Soll ich die Schulden eines Familienmitglieds bezahlen?

Bevor du Geld einsetzt, das deine eigenen notwendigen Ausgaben gefährdet, hole dir unabhängigen Rat. Das Begleichen einer Schuld beendet eine Spielphase nicht automatisch.

Was ist, wenn die Person Hilfe ablehnt?

Du kannst niemanden zur Beratung zwingen. Du kannst aber Grenzen setzen und für deine eigene Situation Unterstützung suchen. Bei einer akuten Gefahr nutze umgehend die passende Hilfe vor Ort.